Feldsalat wieder mal

Guten Abend, meine Hungrigen Artgenossen. Mangels Kochmotivation bin ich seit Tagen auf Feldsalattripp. Nach mehreren Anfragen von Euch Luschen, wie ich das Zeug so zubereite, dass es so megageillecker aussieht (und schmeckt!), naja, hier. Enjoy.

Feldsalat-1

Man nehme: Eine Salatschüssel, einen Topf, Feldsalat, Öl (was einem halt schmeckt, ich hatte im Moment Oliven- oder Erdnussöl zur Wahl), (grob geschroteten) Pfeffer, Meersalz, auch grob, Champignons (je kleiner um so leckerer), (fettarmen!) Schinken, Schnittlauch, Essig, Tomaten, wenn man möchte.

Jetzt der Workflow: Pilze brutal vierteilen und mit dem frisch geschlachteten Schinken im Topf scharf anbraten.

Jetzt die vor Angst schnatternden Salatblätter mit Pfeffer und Koks Salz bestäuben ähm, pfeffern und salzen halt. Mit Öl und Essig nach Geschmack.. äh wie sagt man da… begiessen. Jetzt heiße Pilze, Schinken und Schnittlauch drüber und mischen, mischen, mischen. Vorsichtig, versteht sich, wir wollen ja keinen vorverdauten Salat haben.

Fertig, Genossen. Reinfressen und loben.

Das Wort zum Samstag

Es ist Samstag Vormittag, bin heut um 4 ins Bett und nun wieder unter den Wachen. Auf dem Sofa pennen ist entspannend und erholsam. Erste Turnübung dieses grauen Morgens: Sich auf dem Sofa ausstrecken, so dass man mit den Fingerspitzen noch knapp die Maus auf dem Beistelltisch erreichen kann. Dabei ein Paar mal krächzend danebengreifen und die Maus dadurch noch weiter von sich wegschieben. *Streckhhh* Ooh, meine Bänder. Die Maus erreicht und fest gegriffen. Jetzt den eingeschlafenen Rechner mit zuckenden Mausbewegungen anstubsen: “Guten Morgen, Schatz.” Der Rechner begrüßt mich mit einem dezenten Summen aller seiner Kühleinheiten. Wach du ruhig auf, ich geh schon mal duschen. Der Rechner summt zufrieden weiter. Die Lämpchen blinken.

Mein Badezimmer rockt. Nicht dass mein Badezimmer einen Designpreis holen würde. Aber all die neuen flauschigen Handtücher und die warme Fussmatte auf dem Boden machen es einfach aus. Wie schön, wenn man neben der digitalen Welt auch noch eine reale hat. Jetzt sich mit den Zehenspitzen sich ganz tief in die Fussmatte reinkrallen. Schön. Jetzt vor dem Spiegel überprüfen, ob noch alle Körperteile intakt sind. Zufriedenstellend. Noch nichts abgefallen. Kochend heißes Wasser anmachen und unter die Dusche springen…

…Haare Fönen. In die Küche schlendern auf der Suche nach Essbarem. Gähnend. Brrr, ist es hier kalt. Mütze aufsetzen und Fellstiefel. So, besser.

Wenn ich weiter dieses Capucchino so konsumiere, wird mir mein ganzer Training nichts mehr nützen. Zu viel Zucker in dem Zeug. Es gibt Honigbrot und dazu ein Paar Tweets:

“Guten Morgen. Will jemand ein Honigbrot? ” Gleich meldet sich einer. Honigbrot wird virtuell gegen ein Nutellabrötchen eingetauscht:

“Honigbrot rüberschieb*** Hier, bitteschön. :) ” Die Person bedankt sich und schiebt virtuell die Tauschware rüber. Digitale Kommunikation im 21. Jahrhundert. Irgendwie unheimlich. Aber man fühlt sich nie allein, denn offensichtlich sitzen gerade genug Leute an ihren Rechnern und erzählen der Welt und niemandem konkret, was sie gerade tun.

Ich geh heute eine Wohnung besichtigen, twitte ich in die Menge. Wird eh nichts, das kann ich jetzt mit meinem Hintern spüren. Die Freundin, die mit mir hingeht und mich ganz praktischerweise noch hinfährt, lässt sich Zeit. Waah. Aber gleich geht’s los. Mein Capucchino ist auch schon alle.

Wünsch’ Euch einen ganz tollen Tag, liebe Leserschaft. Macht was draus.

*Einige kalte Stunden später*

Die Wohnung war nix. Wie schön, dass ich diese wahrsagerische Qualitäten an den Tag legen kann. Ich habe Recht, meistens immer! Danach zum Aldi und Rewe und dann zum Kaffee trinken in die Stadt. Mein Gott, diese Menschenmassen. Es macht einfach keinen Spass. Die Läden sind voll und die Schlangen an den Kassen kilometerlang. Wenn nicht die üppig dekorierten und unter der Last der ausgestellten Ware fast zusammenbrechenden Regale könnte man denken, morgen wird ein Krieg mit Hungersnot ausbrechen. Aber es ist nur die Vorweihnachtszeit. Konsumieren, also leben. Ich mach da nicht mit und geh nach Hause. Heute Abend fahren wir in die Fränkische essen, zum Rittmayer. Dann werde ich mich sinnloss betrinken, um meine Begleitung auszuhalten. (Jawohl, Mädels, so ist das nun mal.)

So die aktuellen Nachrichten. Es ist 17:10 und ich bin der Fitnesszwerg. Haut rein.

Ich und Ich

Selbstgespräche. Disskussionen mit sich selbst. Mal heftiges Streiten, mal ein teilnahmeloses Nebeneinander. Persönlichkeitsspaltung in Endlosschleife. Ich habe gehört, Bilder können die Seele oder ein Teil davon festhalten. Dieses Stück hier würd ich gerne abgeben. Sollen die Bilder es für immer festhalten und nie wieder loslassen. Dann ist Ruhe im Karton.

Das “Bildermachen” rettete meinen Tag. Es hilft, probiert’s aus. Mentaler Fitnesstraining. Und… Fuck, seh ich da etwa Blaustich? Ach nee. Na egal. Happy Nikolaus übrigens. Dieses Mal gibt es keine Süssigkeiten für mich. Aber die machen eh nur fett.

Gute Nacht allerseits.

P.S.: Ich habe kein Problem, ich knipse nur gern.

Sonntagnachmittag in der Stadt

Ein ganz normaler Frühlingstag in der Stadt. Einer der wenigen Sonnentage. Es ist bitterkalt, trotzdem dreh ich eine Runde auf meinen Skates, lasse mir ein Paar Sonnenstrahlen auf die Iris scheinen und schau mir die Stadt und ihre Leute an. Das Stadtzentrum scheint ein Treffpunkt von Posern aus ganz Erlangen und Umgebung zu sein. Da fährt einer mit seinem auf Hochglanz polierten Mitsubishi Eclipse zum vierten Mal hier vorbei. Die Musik dröhnt aus seinem Wagen und an seinem Spiegel baumelt ein feuerrotes Würfel aus Plüsch. Das Auto bleibt an der Ampel stehen, der Fahrer lässt das Fenster halb herunter und schmeißt seinen Zigarettenstummel einfach auf die Straße. Die Ampel schaltet auf grün und dieses miese Nichts vom Mann mit einem stark ausgeprägt scheinendem Kurzschwanzkomplex fährt einfach weiter.

Sehen und gesehen werden. Ich zähle einfach mal auf: Feuerroter Audi R8, gefährlich brummender Audi RS6, Smart Brabus in dunkelblau. Von den vielfältiten Porsches gar nicht zu sprechen. Der weiße Porsche Turbo ist natürlich auch dabei. Die Beifahrerinnen, falls vorhanden, schauen gähnend in der Gegend herum. Porsche GT. Sag a mal… Da kann der Fahrer des weißen alten Porsches mir unbekannten Baujahres nicht mehr dagegen punkten, auch nicht wenn er sich aus seinem Auto halb rauslehnen und winken würde.

In den meisten Autos immer nur ein Mann oder eine Frau. Wie einsam die alle doch sein müssen. Einige Fahrradfahrer ziehen an mir vorbei. Neue, teure Räder, tollste Klamotten, lahmes Tempo und – findet den Fehler – richtig, keine Waden. Dann noch diese Dame auf dem Rad mit dem Kinderanhänger. Der Helm baumelt auf ihrem Hinterkopf. Bei einem Sturz würde der gar, aber gar nichts nützen. Aber Hauptsache ist doch, man hat einen.

Pärchen, Pärchen, Pärchen. Knutschende Leute an jeder Ecke. Männer, die Kinderwägen schieben. Breitarschige hässliche Frauen mit schlecht gefärbten Haaren laufen wackelnd daneben und schauen sich nicht einmal in der Gegend um. Abwesende Blicke. Plärrender Nachwuchs. Leute, die einst die Welt sehen wollten. Leute, die, wie auch ihre Eltern, in die Familienfalle getappt sind. Leute, die behaupten, glücklich zu sein.

Die einzige Aufheiterung des Tages – zwei indische Kinder, die auf der Bushaltestelle tanzen. Das Mädchen mit langen schwarzen Locken in rosa Kleid und schwarz-weiß gestreiften Strümpfen hüpft fröhlich herum in der Sonne und schielt dabei immer wieder zu mir, wie ich mit meinen Skates auf dem Boden sitze, und ich lächle zurück. Es rennt kurz weg, versteckt sich hinter seiner Mutter und schaut dann aber immer wieder heraus, ob ich noch zugucke. Demonstrative Verhaltensweisen. Irgendwie süß.

Die Sonne verschwindet langsam hinter einem Haus. Die letzten Strahlen verblassen auf meiner Haut, ich steh auf und ich mache mich auf den Heimweg. Ich skate entspannt zurück, vorbei an Cafes und Kneipen voller Leute. Ich werde meinen Kaffee zu Hause trinken und dann gehe ich trainieren. Schultern-1-Einheit steht auf dem Plan und danach (hoffentlich) schön entspannt – die Sauna.

Es ist inzwischen Sonntag Abend. Nutzt ihn sinnvoll und habt Spaß.

Euer Fitnesszwerg

Einfach nur ein schöner Tag

Jungs, you made my day. Was für ein Tag. In diesem Zusammenhang Danke an Euch Drei für die supergeile Zeit!

Hier ein Paar Fotobeweise, auf dass ihr erbärmliche Nicht-Beteiligte gleich vor Neid platzt und eure vor Alkohol und allgemeiner Frustration stinkenden Losergedärme sich mit einem widerlichen, stumpfen Glibbersound an den verranzten Wänden eurer verschimmelter Hotel-Mama-Behausungen voller Staub, Spinnen und Stofftiere, wo ihr gerade im Halbdunklen auf euren Lederstühlen schauckelnd, sabbernd und Nase bohrend vor euren Multiprozessorrechnern voller Pornos sitzt, verteilen. Jawohl.

Um 11:30 ging’s los in Erlangen Richtung Buttenheim zum Levis-Museum. Eine Portion Kultur muss sein. Lesson learned: Eine echte Levis hat an den Hintertaschen keine Metallnoppen, sondern nur Doppelnähte, weil die Metalldinger Sättel und Möbel verkratzt haben. Und es heißt [levis]” und nicht [levais], Ihr Ausspracheprofis.
Zur Belohnung für die kulturellen Anstrengungen gibt es ein leckeres, leichtes und ausgesprochen süffiges Bierchen und ein Schäuferla mit Kloß und Sauerkraut in Buttenheim. Ommnommnomm. Leckerst!
Und weiter gehts zum Keller auf dem hohen Senftenberg! Ein kühles Bierchen und ein wunderschöner Ausblick, dazu etwas Sonnenschein, was will man denn mehr.
Kaffee und Kuchen in Pretzfeld.
Ein weiteres Bierchen und ein Radler und dann noch ein Bierchen auf dem Lindenkeller.
Und jetzt – Sport! Liegestützenkontest auf dem Lindenkeller bei erschwerten Bedingungen: Volle Wanne, steiniger Boden und erhöhter Alkoholpegel. Ansage: 20 Liegestützen!

Ein schöner Tag.

Prag kicks butt

Ostern geht mir voll auf den Senkel. Genauso wie alle anderen Feiertage, die die Menschen dazu verleiten, sich massenweise an markanten Plätzen dieser Welt aufzuhalten, die Preise in astronomische Höhen treiben und zu überbuchten Hotels führen. War mir diesmal alles piepegal. Sogar eine erschöpfende Busreise nahm ich auf mich, nur um nicht an Osterfeiertagen zu Hause hocken zu müssen. Und es hat sich echt gelohnt. Und das war einfach supermegaaffengeil!

Es ging ab Nürnberg Richtung Prag. Mit einem Expressbus. Die Reise dauert ca. 3,5 Stunden und ist gut zu ertragen, vorausgesetzt, die Mitreisenden verhalten sich ruhig und unauffällig. Falls einer dann doch hustet, wird er einfach notgeschlachtet.
Natürlich habe ich jede Menge geknipst, auch wenn diesmal nur die kleine Fuji EXR 200 dabei war. Keinen Bock zu Schleppen gehabt. Muss nicht immer sein.
Vier wunderschöne Tage mit affengeilem Wetter.
Tschechen scheinen eine recht sportliche Jugend zu haben. Sehr bewundernswert. Auf der Abbildung wird ein (allerdings recht asynchron geratenes) Synchron-Rückwärtssalto aus dem Stand dargestellt.
Die öffentlichen Verkehrsmittel (hier: die Straßenbahn) eignen sich hervorragend als mobiles Fitnessstudio.
Dehnübungen in der U-Bahn tun gut und sorgen für entsetzte Blicke der Passanten. Dabei frage ich mich, was mir mehr gut tut: Entsetzte Blicke oder die Übung selbst.
…damit man immer schön hübsch und fit bleibt…
…und jederzeit einen Haufen Futter in sich hineinschaufeln kann! Hier: In Äpfeln gebackene Ente mit böhmischen Kartoffelklößen und Blaukraut. Leckerst. Und deshalb gab es sie 4 Tage nacheinander bis zum Abwinken.
Zwischendurch dann immer Sightseeing. Schön die Beine vertreten, bevor man sich einen köstlichen Nachtisch genehmigt.
*Oberlehrermodus an* In Urlaub sollte man sich alles gönnen, was schmeckt und was man gerne isst. Daheim, im Alltag sollte man dafür um so mehr auf seine Ernäherung achten. *Oberlehrermodus aus* Es ist der Hammer, wie viele schöne leckere Kuchen es in Prag gibt. Da nicht zuzugreifen wäre echt eine Sünde.
Oh my god, diese Kuchen und Torten… Warum gibt es so etwas in Deutschland nicht?! Nur Zuckerbomben… Um so mehr Motivation, auf Reisen zu gehen…
Ich sage dazu nur: #ommnommnommnomm….
Tschechisches Bier. Keine Kommentare. You know what I mean.

…to be continued, you monkeys! Irgendwann, wenn ich wieder Bock habe, Fotos zu posten. Haut rein!

Sorry Goethe…

…Tiefe Stille an der Pinnwand,
Ohne Regung – Pixelmeer,
Und bekümmert schubst der User
Werbebanner hin und her.

Keine Mail – von keiner Seite !
Todesstille fürchterlich !
In der digitalen Weite
Meldet keine Sau sich.

:-( :-( :-(

In diesem Sinne. Gute Nacht.

Steak mal schnell

Neulich in irgendeinem Nationsverarschungsblatt flüchtig gesehen: Wie man schlank bleibt und so… Salami durch Schinken ersetzen, fetten Käse durch mageren Käse, Laugenbrezen durch Weissmehlwürmer, Gehirn durch Gelatine, ähm sorry, die Leser dieses Blattes haben eh alle Gelatine statt Gehirn, sonst würden sie diese hirnlosen Tipps niemals befolgen. Entschuldigung, ich schweife gerade ab. Also. Es war eine längere Liste mit prinzipiell essbaren Gegenständen, die Wahl zwischen welchen sich für mich aber eher als die Wahl zwischen der reizenden Skylla und ihrer kleinen süßen Freundin Charybdis ähnelte. Und die Leute lesen und fressen sich weiter voll, bis der Kragen platzt, aber diesmal ohne schlechtes Gewissen.

*Oberlehrermodus AN*
Seid mal realistisch Leute. Solche “Lebensmittel” dürfen gar nicht auf den Tisch. Ich weigere mich, diese bedingt essbaren Stoffe als Lebensmittel zu bezeichnen. Schinken und Käse zum Beispiel: Es sind reine Genussmittel, von denen man wenig essen sollte, dafür dann aber in höchster Qualität. Tut den Schweinen und Kühen gut und Euch auch. Glaubt’s mir mal ausnahmsweise. *Oberlehrermodus ist immer noch AN*

Also passt jetzt auf. Heute gibt’s bei mir Low Carb. Wenige Kohlenhydrate, viel Eiweiß. Und wenig Zeit. Man nehme also:

1x Lidl-Steak
1x Suppengemüse ohne Irgendwas

Jetzt: Einen Topf erhitzen, einen winzigen Schuss Öl rein, Steak scharf anbraten, auf den Teller legen, Pfeffer drüber. Währenddessen Suppengemüse in der Mikrowelle garen (ca. 8 Minuten, jaja, Multitasking!) und dann als Beilage zum Steak auf den Teller legen. (Ihr dürft aber auch aus der Schüssel fressen, auch ohne Besteck, es ist auch ok…)

Kostenpunkt ca. 5,50 Euro (Steak 4,50 Euro und 1 Euro Gemüse)… Wenn ich daran denke, dass ich in einer Wirtschaft mindestens das Doppelte dafür abdrücken müsste, kommt mir mein Steak doppelt so lecker vor.

Was guckt Ihr?

FERTIG!

Neulich im Zeltlager

Vor gefühlten ein Paar Wochen durfte ich in einem Zeltlager fotografieren… Schön war’s! Da auf den meisten Bildern Menschen abgebildet sind, kann ich nicht viel veröffentlichen.
Fuck Privatsphäre, Ihr wisst schon. Aber ein Paar Impressionen habe ich trotzdem für Euch. Enjoy.

Ich wurde gemalt

So Gemeinde. Ein Rätsel. Was ist das hier? Richtig, das ist mein Abendessen. 10 Punkte an Gryffindor. Und jetzt ratet mal, warum ich dieses recht schwer essbare Eiweisszeug hier fotografiere. Richtig, weil ich es heute Abend essen wollte und die aber mitsamt dem Autoschlüssel im Büro liegen lassen habe. Und warum habe ich das? Weil ich abgefuckt erstaunt war. Und gerührt wie die Rocky-Roheierspeise, die ich mir heut Abend aus diesen bald abgelaufenen Produkten unserer fränkischen Geflügelqualereianstalten zubereiten werde.

Ich wurde GEMALT. So ganz normal mit Stiften auf einem Schnipsel Papier. Zieht Euch das verdammt noch mal rein, Ihr Hohlköpfe. Von der liebenswerten @frauenfuss. ICH. Der Fitnesszwerg. Ein Teil meiner schwarzen Seele wurde gegen meinen Willen in einem herrlichen BILD eingesperrt und kommt da jetzt nicht mehr raus! Und da es ein gutes Teil war, bedeutet, dass ich jetzt noch böser und gemeiner werde. Jawohl.

Und ich dachte ich seh nicht recht, WIE KLEIN MEIN BIZEPS DARGESTELLT WURDE! Und meine Waden!? SAUEREI! Das ist total imageschädigend und ich habe mich selbstverständlich schon mit meinem Anwalt in Verbindung gesetzt.

Der hat aber keine Zeit für mich die SAU, weil ich nicht privat versichert bin… ähm oder so… ich bin so verwirrt, dass ich mir nicht sicher bin, ob es nicht dann doch mein Psychiater war? EGAL.

Ich sag einfach nur HERZLICHEN DANK und dass ich mich wirklich, wirklich wie ein Schnitzel freue. Auch wenn ich, als ich es gesehen habe, so BAFF war, dass ich nicht einmal an mein wertvolles eiweisshaltiges Essen mehr denken konnte, und das bedeutet so EINIGES.

“Zur Zeit habe ich das Vergnügen mit Anna zusammen zu arbeiten, auf Twitter bekannt als “Fitnesszwerg“. Anna ist wahrscheinlich gleich nach Fitnessoli die zweitfitteste Person des Universum, sie treibt zwei Stunden Fitnesstraining täglich und hat – was soll ich sagen – wirklich diese hier dargestellte Traumfigur. Zusätzlich taucht sie hier zu ganz normalen Bürozeiten im kleinen Schwarzen und Manolos auf, weil “grad irgendwie nix anderes da” sei. Allerdings behauptet sie, dass sie nicht mit einem Arm 50 Kilo stemmen könne, was ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann. Anna schafft das locker!”Artikel auf http://www.michaela-von-aichberger.de lesen

P.S.: Dieses und viele andere Followerbilder gibt es übrigens in der Stadtbibliothek Erlangen ab dem 22. September zu besichtigen! Kommt zahlreich!
HIER GIBTS WEITERE INFOS! So.

Verfickte Pfannkuchen

Heute bin ich total durch den Wind, liebe Genossinnen und Genossen. Bin auf dem Fetttrip. Fettdiät und so. Darauf erstmal Prost mit einer kräftigen Tasse Kaffee zur schönen Abendstunde.

Unser heutiges Thema ist wieder mal Fressenszubereitung. Was auch sonst, wenn man hungrig und entnervt über eigene jämmerliche Existenz aus der Arbeit kommt. Es gibt heute was Nerviges und Ungesundes. Alle, die von mir was Schnelles und Gesundes gewohnt sind, bitte an dieser Stelle ruhig sein und weiter lesen. Im Fall des Nicht-Einverstandenseins könnt Ihr Euch erhängen gehen. Für den Rest von Euch: Passt jetzt gut auf.

Es gibt heute VERFICKTE PFANNKUCHEN.

Warum “verfickt”, würde aufmerksamer Leser fragen. Die Antwort lautet: Nein, nicht weil beim Fitnesszwerg alles mit “verkackt” und “verflucht” gewürzt werden soll. Sondern weil die verdammten Dinger so eine verdammte Sauerei machen, wenn man nicht aufpasst! Und Aufpassen ist was für Luschen! Genauso wie Putzen oder Kinderkriegen. Aber lassen wir das Thema. Die Dinger können anbrennen und der Teig spritzt in alle Richtungen… wie eine frisch geferkelt habende…. ähm… KUH!.. Die Disskussion darüber, ob Kühe überhaupt ferkeln können, ersparen wir uns an dieser Stelle. Wer damit nicht einverstanden ist, geht denselben Weg, wie die Gruppe im ersten Absatz dieses unsterblichen Werkes.

So. Jetzt passt mal gut auf. Wir brauchen:

Verficktes Mehl (ich nehme heute Dinkelmehl, keine Ahnung, ob es Unterschied macht zum Weizenmehl, aber des hat angeblich ganze 2g mehr Eiweiß.) – “Verfickt”, weil ich mir den ganzen Tisch gerade damit zugestaubt habe! Beim Öffnen schon. Diese Hersteller sind wahre Verpackungskünstler!

Verfickte Eier (2 oder so) – Verfickt weil ich beim “Aufmachen” es wieder mal geschafft habe, die Eierschale mit ins Glas zu integrieren.

Eine Prise Salz, Pflanzenöl, verfickten Zauberstab, verfickt nochmal, weil das dumme Ding beim Einschalten den Teig in meiner Küche überall verteilt hat!!!

Milch, Wasser
Rührbecher, den verfickten (versucht mal dann, das Ding sauber zu spülen!)
Eine ganz verfickte Pfanne (ohne Pfanne geht nun mal gar nix)…… Habe ich Pflanzenöl schon erwähnt? Naja, dann erwähnen wir es nochmal eben: Pflanzenöl, Pflanzenöl, Pflanzenöl, nur zur Sicherheit. Könnt Ihr mir noch folgen?
Gut.


Genug geflucht, verfickt nochmal. Jetzt der Workflow, wie die nichtsnützigen Großunternehmenberater zu sagen pflegen.

Eier in den Rührbecher, Mehl dazu, Milch + Wasser + Salz dazu, Verhältnis… naja, so dass am Ende dünner Teig rauskommt. Experimentiert halt mal, seid kreativ. Jetzt rühren. Mit dem Rührstab.

Verfickte Pfanne auf dem verfickten Herd verfickt aufheizen. Dann Öl rein. Vorsicht, spritzig. Jetzt Teig rein, naja, wie man halt eben Pfannkuchen macht. Braten, wenden und wenn fertig, auf dem Teller stapeln.

Ist das erste Pfannkuchenteil fertig, wiederholen wir die Schritte aus dem vorherigen Absatz so oft, bis der doofe Teig alle ist oder bis man keinen Bock mehr hat. Den restlichen Teig könnt Ihr dann aussaugen oder noch besser dem Nachbarn über den Kopf kippen. Dabei bitte nicht bloggen und nicht twittern, sondern brav auf die Pfannkuchen aufpassen, nicht so wie ich, ich darf das, ich bin Profi.

Haut rein und berichtet von Euren Erfolgen. Euer kochbegabter Fitnesszwerg.

*Lehrreiche Abbildungen*

Das hier ist kein Vibrator. Das Gerät als solchen zu verwenden endet blutig und schmerzhaft. Andererseits wäre es echt interessant zu erfahren, ob es umgekehrt funktionieren würde, sprich Teig mit einem Vibrator umzurühren….

So nicht:

Viel, viel besser.

Fertig.

P.S.: Am besten Ihr lädt Euch jemanden dazu ein, der die ganze STUNDENLANGE SCHWEIßTREIBENDE ARBEIT innerhalb von zwei Minuten in sich hineinschaufelt…. verfickt nochmal!

Zu kalt gibt’s nicht

Habe ich schon mal erwähnt, dass Roller fahren einfach nur GEIL ist? Egal, jetzt habt Ihr es schriftlich. Es gibt NICHTS Schöneres, als an einem sonnigen Novembersonntag gefühlte fünfzig Schichten Klamotten fluchend und schwitzend übereinander zu zerren, um danach das Lieblingsscootie zu satteln.

Die Fränkische ist herrlich und die Straßen frei von Sonntagsfahrern und Dränglern. Die kommen wohl eher am Nachmittag, nachdem sie ihre Bäuche mit Schäuferle und Karpfen zugestopft und die Birnen mit dem allergeilsten fränkischen Bier zugedröhnt haben. Also hieß es für mich, freie Fahrt! Hier die Fotobeweise:

Posen am Marloffstein. Für diejenigen von Euch, die mich darauf aufmerksam machen, dass ich mit diesem Helm auch ne 1000 Kawa fahren könnte: Dem Asphalt ist es scheißegal, ob man 1000 Kawa oder 50 Suzi fährt. Think about it.
…Und weiter geht’s durch das schöne Frankenlend…

…bis zum Walberla und zurück!

Scootie und die 1000 Jahre alte Linde (oder so..). Aufwärm- und sich wärmer-einpack-Pause :-)

Jetzt wärme ich mich zu Hause mit einem Tässchen Kaffee auf, bevor ich mir weitere Untaten für den angebrochenen Tag überlege! Haltet die Ohren steif und macht Liegestützen.

- Euer Fitnesszwerg

Pauk besser – wirst Professor

Hey Ihr Sprachgenies da draußen. Lange nichts gehört? Alles klar bei Euch? Also meine Arbeitsintensität kann man ja an diesem Blog quasi ablesen. Kommen viele Fotos und Artikel, dann habe ich meistens nichts zu tun. Kommt nix, dann bin ich beschäftigt. Wie die letzten Wochen – mit dem Mithacken an einer geilen App. (Sic transit gloria mundi, jetzt haben wir auch uns mit der Appentwicklung eingelassen…)

Hier ist das Ergebnis: Die megamonstergeile Vokabelpauk-App mit einem lilafröhlichen Namen “Witty Words”. Das lila Monster haben wir nach dem Foxterrier des Chefs getauft – “Theo”. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht auch, insbesondere wenn Ihr den Sound anmacht und dann einige Male nacheinander falsch antwortet.

Das hier ist der verdammte Werbebanner! Klickt drauf und habt Spass! Oder macht Liegestützen! Ahem, oder so.

Die Sounds sind übrigens von mir, nach der Formel

Sixpack Beer + Fitnesszwerg = Witty Words Sounds

berechnet.

Geile Sache, das. Die Bilder stammen von der genialen Micha @frauenfuss und die Programmierung von den nicht weniger genialen Andi und Hugo. Naja, und ein Bisschen auch von meiner Wenigkeit.

Die App ist ja eigentlich für Kinder unter Euch gedacht. Daher waren hübsche Farben, eine ansprechende Monsterfigur und kindergerechter Wortschatz ein Muss.

Die Funktionsweise ist ganz einfach: Man wählt eine Sprache, in der mein sein profundes Wissen demonstrieren (es gibt einen Haufen von Sprachen, falls was fehlt, bitte melden!), sucht sich ein Thema aus und dann fragt der lila Theo einen ab. Seine Reaktion auf richtige und falsche Antworten wird Euch gefallen, hehe. Da ich mich so weit es ging auch als Fremdsprachendidaktikprofi mitmischen durfte, kann ja nur bestätigen, es funktioniert. Die falsch beantworteten Wörter kommen zum Beispiel häufiger, damit man sich diese auch merkt. Aber alle Tricks darf ich ja nicht verraten :-) Ob man will oder nicht, ein Monsterspaß bei der Sache ist versprochen! Das lila Viech ist einfach zu cool für diese Welt.

Wer das Schreiben üben will, wähle einfach den Tippmodus, dann kann man das Wort auch eintippen. Und wer sprechen will, schalte den Sprachmodus ein. Aber schön deutlich sprechen, sonst versteht das Ding nur Bahnhof.

Für die Preisgewinnsüchtigen unter Euch gibt es den “Play” – Modus, wo man über den gesamten vorhandenen Wortschatz abgefragt wird. Hier müsst Ihr aber echt schnell und vor allem richtig antworten, denn beim falschen Antworten hat man eigentlich kaum eine Chance.

Etz genug Werbung. Über Kommentare, Anregungen und Kritik freu ich mich. Für die Premiumsparer unter Euch, die kaum Hauch einer Ahnung haben, was die Appentwicklung an Energie, Zeit, Nerven und Geld kostet haben wir sogar eine kostenlose Version eingestellt, die die Funktionsweise der App gut rüberbringt. Zum vollen Genuß kommt Ihr allerdings nur, wenn Ihr die Vollversion kauft, was ich doch sehr stark hoffe. Keine Angst, zum Millionär werden wir deswegen noch laaange nicht.

UND JETZT LOS UND KAUFT DAS VERDAMMTE DING!!!!

Luschige Demoversion: KLICK!

MONSTERKRASSE VOLLVERSION: KLICK!

Oder sucht auf Android Market nach “Witty Words”!

Wie Ihr uns sonst unterstützen könnt:
- App kaufen und bewerten!
- Bei Facebook auf “gefällt mir” drücken! Hier: Hier geht’s zum Witty Words auf Facebook
- Uns auf Twitter folgen! Hier geht’s zum Witty Words-Twitter-Account! @WittyWordsApp
- Euren Freunden die App zeigen!
- Unsere Webseite besuchen!
- Einen Link in Eurem Blog auf www.witty-words.com setzen!

Haut rein und vergesst nicht die Liegestützen!

- Euer programmiergöttlicher Fitnesszwerg

Nomnomnom

So Ihr jämmerliche Fickunfälle des Großen Hägars. Heute gibt es was richtig fett Vegetarisches. Und nichts für Kochfaule. Lecker, gesund und reicht für mehrere Tage, sonst lohnt sich die Kocherei ja nicht. Passt jetzt mal auf.

Besorgt Euch GENAU diese Zutaten: Frische rote Bete, Zwiebeln, ein Paar Karotten, Kartoffeln, grüne Erbsen aus der Dose (aufpassen, dass Ihr nicht die mit Zuckerzusatz erwischt), SAURE Dillgurken (nur die!), NICHT raffiniertes Sonnenblumenöl, Salz.

Jetzt Topf auf und alles kochen. Am Stück. Also Karotten, rote Bete, Kartoffeln, alles weich kochen. Dann rausnehmen, schälen und in kleine Stückchen schneiden. Alle weiteren Zutaten aus der Liste oben ebenfalls klein schneiden. Alles vermischen, Sonnenblumenöl drüber, gut salzen und ein Wenig “ziehen” lassen. Fertig.

Tipp: Nicht alles auf Einmal mit Zwiebeln und Öl mischen, sondern nur eine Portion holen, Zwiebeln dazu tun, salzen und mit Öl verfeinern. So kann man noch ein Paar Tage von dem Zeug mampfen. Etz los, nachmachen.

Go veggie

Irgendwann ist immer einmal eine Trainingspause, wo man lieber keine Gewichte stemmen sollte. So eine muss ich gerade machen. Aber wir wollen ja nicht vom Fleisch fallen. Heut gibt es mal was vegetarisches: Kartoffeln mit Fenchel. Also, sperrt die IPhones zum Lesen auf und macht nach.

Man nehme: Eine dicke saftige Fenchelknolle, frischen Rosmarin, kleine knackige Kartoffeln mit dünner Schale. Mehligkochend. So viel Luxus muss sein. Olivenöl noch. Und natürlich Himalayasalz und grob geschroteten schwarzen Pfeffer.

Jetzt der Workflow: Gemüse schneiden. Findet jeder für sich heraus, wie es einem am Besten schmeckt.
Einen großen Behälter mit Deckel nehmen, z.B. einen Topf. Gemüse rein, mit Olivenöl… ach, was weiss ich, wie es richtig heißt… begießen. Pfeffer und Salz und Rosmarin drüber. Jetzt Deckel ZU und SCHÜTTELN! Auf dass alle Gewürze sich auf dem Gemüse verteilen. Jetzt ruhen lassen, damit alles schön würzig ist.

Ofen vorheizen, oder auch nicht. Ich mach einfach 220 Grad und warte, bis alles verbrennt fertig ist.

Gemüse in eine mit Öl beschmierte Schüssel tun und ab in den Backofen. Jetzt warten, ab und zu rühren.

Hier das Bild “davor”…
Davor

…und hier das Bild “danach”!!!!
Danach

Mahlzeit. Während ich das hier schreibe, wird mein Essen kalt!!!!

P.S.: Was ich hier nicht verraten habe: Natürlich habe ich mir leckere Schuhsolen-Blue-Marlin-Medallions dazu gebraten. Weil EIWEIß muss trotzdem sein. Trotz Trainingspausen.