Heute bin ich total durch den Wind, liebe Genossinnen und Genossen. Bin auf dem Fetttrip. Fettdiät und so. Darauf erstmal Prost mit einer kräftigen Tasse Kaffee zur schönen Abendstunde.
Unser heutiges Thema ist wieder mal Fressenszubereitung. Was auch sonst, wenn man hungrig und entnervt über eigene jämmerliche Existenz aus der Arbeit kommt. Es gibt heute was Nerviges und Ungesundes. Alle, die von mir was Schnelles und Gesundes gewohnt sind, bitte an dieser Stelle ruhig sein und weiter lesen. Im Fall des Nicht-Einverstandenseins könnt Ihr Euch erhängen gehen. Für den Rest von Euch: Passt jetzt gut auf.
Es gibt heute VERFICKTE PFANNKUCHEN.
Warum “verfickt”, würde aufmerksamer Leser fragen. Die Antwort lautet: Nein, nicht weil beim Fitnesszwerg alles mit “verkackt” und “verflucht” gewürzt werden soll. Sondern weil die verdammten Dinger so eine verdammte Sauerei machen, wenn man nicht aufpasst! Und Aufpassen ist was für Luschen! Genauso wie Putzen oder Kinderkriegen. Aber lassen wir das Thema. Die Dinger können anbrennen und der Teig spritzt in alle Richtungen… wie eine frisch geferkelt habende…. ähm… KUH!.. Die Disskussion darüber, ob Kühe überhaupt ferkeln können, ersparen wir uns an dieser Stelle. Wer damit nicht einverstanden ist, geht denselben Weg, wie die Gruppe im ersten Absatz dieses unsterblichen Werkes.
So. Jetzt passt mal gut auf. Wir brauchen:
Verficktes Mehl (ich nehme heute Dinkelmehl, keine Ahnung, ob es Unterschied macht zum Weizenmehl, aber des hat angeblich ganze 2g mehr Eiweiß.) – “Verfickt”, weil ich mir den ganzen Tisch gerade damit zugestaubt habe! Beim Öffnen schon. Diese Hersteller sind wahre Verpackungskünstler!
Verfickte Eier (2 oder so) – Verfickt weil ich beim “Aufmachen” es wieder mal geschafft habe, die Eierschale mit ins Glas zu integrieren.
Eine Prise Salz, Pflanzenöl, verfickten Zauberstab, verfickt nochmal, weil das dumme Ding beim Einschalten den Teig in meiner Küche überall verteilt hat!!!
Milch, Wasser
Rührbecher, den verfickten (versucht mal dann, das Ding sauber zu spülen!)
Eine ganz verfickte Pfanne (ohne Pfanne geht nun mal gar nix)…… Habe ich Pflanzenöl schon erwähnt? Naja, dann erwähnen wir es nochmal eben: Pflanzenöl, Pflanzenöl, Pflanzenöl, nur zur Sicherheit. Könnt Ihr mir noch folgen?
Gut.
Genug geflucht, verfickt nochmal. Jetzt der Workflow, wie die nichtsnützigen Großunternehmenberater zu sagen pflegen.
Eier in den Rührbecher, Mehl dazu, Milch + Wasser + Salz dazu, Verhältnis… naja, so dass am Ende dünner Teig rauskommt. Experimentiert halt mal, seid kreativ. Jetzt rühren. Mit dem Rührstab.
Verfickte Pfanne auf dem verfickten Herd verfickt aufheizen. Dann Öl rein. Vorsicht, spritzig. Jetzt Teig rein, naja, wie man halt eben Pfannkuchen macht. Braten, wenden und wenn fertig, auf dem Teller stapeln.
Ist das erste Pfannkuchenteil fertig, wiederholen wir die Schritte aus dem vorherigen Absatz so oft, bis der doofe Teig alle ist oder bis man keinen Bock mehr hat. Den restlichen Teig könnt Ihr dann aussaugen oder noch besser dem Nachbarn über den Kopf kippen. Dabei bitte nicht bloggen und nicht twittern, sondern brav auf die Pfannkuchen aufpassen, nicht so wie ich, ich darf das, ich bin Profi.
Haut rein und berichtet von Euren Erfolgen. Euer kochbegabter Fitnesszwerg.
*Lehrreiche Abbildungen*
Das hier ist kein Vibrator. Das Gerät als solchen zu verwenden endet blutig und schmerzhaft. Andererseits wäre es echt interessant zu erfahren, ob es umgekehrt funktionieren würde, sprich Teig mit einem Vibrator umzurühren….

So nicht:

Viel, viel besser.

Fertig.

P.S.: Am besten Ihr lädt Euch jemanden dazu ein, der die ganze STUNDENLANGE SCHWEIßTREIBENDE ARBEIT innerhalb von zwei Minuten in sich hineinschaufelt…. verfickt nochmal!