Lese, genauer, überfliege zur Zeit mit großer Spannung die alten russischen Bücher und muss immer wieder feststellen, wie viel mir damals entgangen ist, trotz jahrelanger Analysen und ermüdenden Studiums bekannter Kritiker. Schön und glechzeitig schade, dass wir damals all diese Literaturwunder in der Schule lesen mussten. Schön, weil man dadurch auf die Tatsache deren Existenz hingewiesen wurde. Schade, weil die Schule den meisten von uns die Lust an ihnen absolut verdorben hat. Weil wir einfach nicht alt genug waren. Nicht reif genug. Weil man viele Sachen erst auf eigener dünnen Haut erprobt haben musste, um dann feststellen zu können, wie Recht doch die Klassiker haben. Und wie schön sie das in Worte fassen konnten.
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Puschkin – Eugen Onegin
XXIV.
И начинает понемногу
Моя Татьяна понимать
Теперь яснее – слава богу -
Того, по ком она вздыхать
Осуждена судьбою властной:
Чудак печальный и опасный,
Созданье ада иль небес,
Сей ангел, сей надменный бес,
Что ж он? Ужели подражанье,
Ничтожный призрак, иль еще
Москвич в Гарольдовом плаще,
Чужих причуд истолкованье,
Слов модных полный лексикон?..
Уж не пародия ли он?
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auch schön:
XXVII.
О люди! все похожи вы
На прародительницу Эву:
Что вам дано, то не влечет;
Вас непрестанно змий зовет
К себе, к таинственному древу:
Запретный плод вам подавай,
А без того вам рай не рай.